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Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB)

Aufgabenstellung

Erklären Sie, wie die EZB Einfluss auf die Geldwertstabilität nimmt und wie die geldpolitischen Instrumente wirken!

1. Ziele der EZB

  • EG-Vertrag: wichtigstes Ziel: Geldwertstabilität (Preisstabilität, Preisverfall verhindern - Inflation gering wie möglich halten)
  • weiteres Ziel: „Unterstützung der Wirtschaftspolitik mit der Zielsetzung eines hohen Beschäftigungsniveaus und  dauerhaften Wachstums, solange dies ohne Gefährdung der Preisstabilität möglich ist.“
  • geldpolitische Strategie 1998 von EZB-Rat festgelegt
  • Umsetzung durch: Geldmengensteuerung
  • anhaltende Verminderung des Geldwertes heißt Inflation (Geldentwertung), eine anhaltende Erhöhung Deflation
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Bahnwärter Thiel von Gerhart Hauptmann

Charakterisierung des Bahnwärter Thiel

1887 verfasste der junge Gerhart Hauptmann eine, wie er es selbst bezeichnete, novellistische Studie namens „Bahnwärter Thiel". Der Haupthandlungsträger ist, wie der Buchtitel erahnen lässt, ein Bahnwärter aus Schön-Schornstein.Schon zu Beginn der Novelle trifft Thiel ein schwerer Schicksalsschlag, seine geliebte Frau Minna stirbt, während der Geburt ihres Sohnes Tobias. Weil Thiel sich um seinem Sohn sorgt, entschließt er sich ein zweites Mal zu heiraten. Lene, seine zweite Frau, ist jedoch das völlige Gegenteil Minnas, weshalb Thiel in ihr keine Liebe finden kann. Von nun an wird sein Leben von seiner herrschsüchtigen Frau bestimmt. Der kleine Tobias kann in  Lene keine Mutterfigur erkennen, das sie ihn keine Gefühle entgegenbringt und ihn sogar misshandelt. Mit der Geburt eines zweiten Kindes, verschlimmert sich die Situation von Tobias. Mit dem Tod von Tobias brechen für Thiel die Welten zusammen.

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Die Geschichte des Zwickauer Hauptfriedhofes

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte jede der acht Kirchen in Zwickau ihren eigenen Begräbnisplatz. Durch die Pest in den Jahren 1520 bis 1522, verordnete Herzog Johann der II. von Sachsen den Bau eines gemeinsamen Begräbnisplatzes außerhalb der Stadtmauern. Vor dem „Frauentor“ in der Frauenvorstadt entstand der Margarethenkirchhof. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Verstädterung reichte der Margarethenfriedhof nicht mehr aus. Am 24. April 1861 stimmten die Abgeordneten der Stadt Zwickau über die Lage des neuen Friedhofes am Brückenberg ab. Aufgrund von verschiedenen Problemen und Differenzen kam es jedoch nicht zu einem Baubeginn. Mit dem Kauf des Schlegel-Erner’schen Gutes durch den Rat der Stadt und der damit verbundenen Grundstücke (717, 733, 733G, 734G) an der heutigen Crimmitschauer Straße, nur wenige Jahre später, wurde die endgültige Platz- und somit auch die Bauentscheidung getroffen.

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Geschichte der Werdauer Friedhöfe

Der jetzige Friedhof ist wohl der dritte in der Geschichte der Stadt Werdau. Der erste Friedhof, in der Nähe des ehemaligen „Central-Theaters“ (Ziegelstraße) wurde 1628 auf der zweitältesten Abbildung Werdaus, dem Dilich-Stich, als „Gotsacker“ erwähnt. Ab den 18. Oktober 1865 wurden die Choleratoten auf dem freien Gelände, das für die Errichtung eines neuen Friedhofes (heute Richard-Wagner-Park) vorgesehen war, beigesetzt. 1906 erfolgte nach nur 40 Jahren dort das letzte Begräbnis. Bereits 1899/1900 begannen die Planierungsarbeiten für den heutigen Friedhof und nach nur einem Jahr Bauzeit wurde der Friedhof am 10. Mai 1906 eingeweiht.

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Grubenunglück im „Karl-Marx“ Steinkohlenwerk

Am Morgen des 22. Februars 1960 gegen 8.20 Uhr kam es zu einem folgenschweren Grubenunglück in Zwickau.
In 1100 Meter Tiefe wurden durch eine Explosion 174 Bergmänner im Schacht I verschüttet und ein Brand brach aus.Den alarmierten Grubenwehren aus allen Revieren der DDR und der Tschechoslowakei gelang es bis zum Abend 40 Bergleute zu retten. Weitere 11 Männer konnten später gerettet werden. Sechs Tage später mussten die Rettungsmannschaften jedoch aufgeben, nachdem ein weiterer großer Brandherd entdeckt worden war. Da nach menschlichem Ermessen die Verschütteten nicht mehr am Leben sein konnten, wurde der Abschnitt, um die Ausbreitung des Feuers zu unterbinden, zugemauert.

Bei dem schweren Grubenunglück starben insgesamt 123 Bergleute.

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