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Tr[ä]nen des Vaterlandes – Andreas Gryphius

Wie der Titel des Gedichtes von Andreas Gryphius vermuten lässt, handelt dieses Werk vom Elend, welches ein Krieg mit sich bringt. Wenn man das Entstehungsjahr 1636 berücksichtigt, könnte man davon ausgehen, dass es sich um den 30-jährigen Krieg handelt. Gryphius wählte bei diesem Gedicht die "strenge" Form des Sonett. Alle Reime folgen den Aufbau >>abba abba ccd eed<<. Diese, vor allem im Barock übliche Form verwendet er, um den Ernst der Situation zu beschreiben. Das genutzte Metrum betont die besonders wichtigen Worte des Werkes.

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Interpretation "Die Wollust"

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau: "Die Wollust"

Analyse

Dem Gedicht „Die Wollust“ von Christian H. von Hoffmannswaldau liegt der im Barock typische Grundgedanke carpe diem - „Nutze den Tag“ zu Grunde. Die Überschrift lässt bereits erahnen, dass dieses Gedicht von der Lust und deren Bedeutung für Menschen, handelt. Das Gedicht besitzt das typische Reimschema >> a b b a c c << und als Versmaß den sechshebigen Jambus.Sechs Zeilen bilden immer eine, von den insgesamt sechs, Strophen. Diese bestehen aus einem umschließenden Reim (abba) und aus einem Paarreim (cc). Der Rhythmus unterstützt dabei die Stimmung des Gedichtes.

 

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