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Die Geschichte des Zwickauer Hauptfriedhofes

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte jede der acht Kirchen in Zwickau ihren eigenen Begräbnisplatz. Durch die Pest in den Jahren 1520 bis 1522, verordnete Herzog Johann der II. von Sachsen den Bau eines gemeinsamen Begräbnisplatzes außerhalb der Stadtmauern. Vor dem „Frauentor“ in der Frauenvorstadt entstand der Margarethenkirchhof. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Verstädterung reichte der Margarethenfriedhof nicht mehr aus. Am 24. April 1861 stimmten die Abgeordneten der Stadt Zwickau über die Lage des neuen Friedhofes am Brückenberg ab. Aufgrund von verschiedenen Problemen und Differenzen kam es jedoch nicht zu einem Baubeginn. Mit dem Kauf des Schlegel-Erner’schen Gutes durch den Rat der Stadt und der damit verbundenen Grundstücke (717, 733, 733G, 734G) an der heutigen Crimmitschauer Straße, nur wenige Jahre später, wurde die endgültige Platz- und somit auch die Bauentscheidung getroffen.

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Geschichte der Werdauer Friedhöfe

Der jetzige Friedhof ist wohl der dritte in der Geschichte der Stadt Werdau. Der erste Friedhof, in der Nähe des ehemaligen „Central-Theaters“ (Ziegelstraße) wurde 1628 auf der zweitältesten Abbildung Werdaus, dem Dilich-Stich, als „Gotsacker“ erwähnt. Ab den 18. Oktober 1865 wurden die Choleratoten auf dem freien Gelände, das für die Errichtung eines neuen Friedhofes (heute Richard-Wagner-Park) vorgesehen war, beigesetzt. 1906 erfolgte nach nur 40 Jahren dort das letzte Begräbnis. Bereits 1899/1900 begannen die Planierungsarbeiten für den heutigen Friedhof und nach nur einem Jahr Bauzeit wurde der Friedhof am 10. Mai 1906 eingeweiht.

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