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Grubenunglück im „Karl-Marx“ Steinkohlenwerk

Am Morgen des 22. Februars 1960 gegen 8.20 Uhr kam es zu einem folgenschweren Grubenunglück in Zwickau.
In 1100 Meter Tiefe wurden durch eine Explosion 174 Bergmänner im Schacht I verschüttet und ein Brand brach aus.Den alarmierten Grubenwehren aus allen Revieren der DDR und der Tschechoslowakei gelang es bis zum Abend 40 Bergleute zu retten. Weitere 11 Männer konnten später gerettet werden. Sechs Tage später mussten die Rettungsmannschaften jedoch aufgeben, nachdem ein weiterer großer Brandherd entdeckt worden war. Da nach menschlichem Ermessen die Verschütteten nicht mehr am Leben sein konnten, wurde der Abschnitt, um die Ausbreitung des Feuers zu unterbinden, zugemauert.

Bei dem schweren Grubenunglück starben insgesamt 123 Bergleute.

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Feldschlösschen-Brauerei in Werdau

Am 17. November 1879 wurde die Brauerei Feldschlösschen durch Ferdinand Geidel, einem Böttchermeister aus Crimmitschau, am „Roten Berg“ gegründet. Aufgrund des fortwährend steigenden Umsatzes wurde die Brauerei sehr häufig erweitert und erneuert. Das stetige Umsatzwachstum war Folge des guten Rufes, den sich das Werdauer Bier mit der Zeit erworben hatte. In DDR-Zeiten bescheinigte sogar das Zentrallaboratorium die Erzeugnisse als „sehr gut“ bis „ausgezeichnet“, was u.a. auch an der guten Qualität des Wasser lag.

 

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Orgel- und Instrumentenbau in Werdau/Sachsen

Die Wurzeln des Musikinstrumentenbau in Werdau lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Schon 1794 bestand in Werdau die Instrument- und Clavierwerkstätte Beck, die 1808 von Herrn Temper fortgesetzt wurde. Ab 1846 begann Gotthilf Bärmig, ein Schüler des bekannten Orgelbaumeisters Urban Kreutzbach aus Borna, die Produktion von Orgeln und Melodions. 1854 wurde er für seine Arbeit mit der Silbernen Staatsmedaille ausgezeichnet. Viele Orgeln in der näheren Umgebung (Werdaus), so in Lauterbach, Langenhessen, Beiersdorf, Blankenhain, Klingenthal und Schöneck stammen von ihm.

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