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Bahnwärter Thiel von Gerhart Hauptmann

Charakterisierung des Bahnwärter Thiel 1887 verfasste der junge Gerhart Hauptmann eine, wie er es selbst bezeichnete, novellistische Studie namens „Bahnwärter Thiel". Der Haupthandlungsträger ist, wie der Buchtitel erahnen lässt, ein Bahnwärter...

Feldschlösschen-Brauerei in Werdau

Am 17. November 1879 wurde die Brauerei Feldschlösschen durch Ferdinand Geidel, einem Böttchermeister aus Crimmitschau, am „Roten Berg“ gegründet. Aufgrund des fortwährend steigenden Umsatzes wurde die Brauerei sehr häufig erweitert...

Die Geschichte des Zwickauer Hauptfriedhofes

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte jede der acht Kirchen in Zwickau ihren eigenen Begräbnisplatz. Durch die Pest in den Jahren 1520 bis 1522, verordnete Herzog Johann der II...

Automobilbau in Sachsen - Über 100 Jahre Erfahrung - Von Horch zu Porsche

„Fast ein Viertel der deutschen Autoproduktion vor dem Krieg stammte aus Sachsen und mit dem majestätischen Horch-Achtzylinder sicherlich auch die schönsten Autos. Diese Tradition ist nach dem Ende des Zweiten...

Geschichte der Werdauer Friedhöfe

Der jetzige Friedhof ist wohl der dritte in der Geschichte der Stadt Werdau. Der erste Friedhof, in der Nähe des ehemaligen „Central-Theaters“ (Ziegelstraße) wurde 1628 auf der zweitältesten Abbildung Werdaus, dem Dilich-Stich, als „Gotsacker“ erwähnt. Ab den 18. Oktober 1865 wurden die Choleratoten auf dem freien Gelände, das für die Errichtung eines neuen Friedhofes (heute Richard-Wagner-Park) vorgesehen war, beigesetzt. 1906 erfolgte nach nur 40 Jahren dort das letzte Begräbnis. Bereits 1899/1900 begannen die Planierungsarbeiten für den heutigen Friedhof und nach nur einem Jahr Bauzeit wurde der Friedhof am 10. Mai 1906 eingeweiht.

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Die Geschichte des Zwickauer Hauptfriedhofes

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte jede der acht Kirchen in Zwickau ihren eigenen Begräbnisplatz. Durch die Pest in den Jahren 1520 bis 1522, verordnete Herzog Johann der II. von Sachsen den Bau eines gemeinsamen Begräbnisplatzes außerhalb der Stadtmauern. Vor dem „Frauentor“ in der Frauenvorstadt entstand der Margarethenkirchhof. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Verstädterung reichte der Margarethenfriedhof nicht mehr aus. Am 24. April 1861 stimmten die Abgeordneten der Stadt Zwickau über die Lage des neuen Friedhofes am Brückenberg ab. Aufgrund von verschiedenen Problemen und Differenzen kam es jedoch nicht zu einem Baubeginn. Mit dem Kauf des Schlegel-Erner’schen Gutes durch den Rat der Stadt und der damit verbundenen Grundstücke (717, 733, 733G, 734G) an der heutigen Crimmitschauer Straße, nur wenige Jahre später, wurde die endgültige Platz- und somit auch die Bauentscheidung getroffen.

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Grubenunglück im „Karl-Marx“ Steinkohlenwerk

Am Morgen des 22. Februars 1960 gegen 8.20 Uhr kam es zu einem folgenschweren Grubenunglück in Zwickau.
In 1100 Meter Tiefe wurden durch eine Explosion 174 Bergmänner im Schacht I verschüttet und ein Brand brach aus.Den alarmierten Grubenwehren aus allen Revieren der DDR und der Tschechoslowakei gelang es bis zum Abend 40 Bergleute zu retten. Weitere 11 Männer konnten später gerettet werden. Sechs Tage später mussten die Rettungsmannschaften jedoch aufgeben, nachdem ein weiterer großer Brandherd entdeckt worden war. Da nach menschlichem Ermessen die Verschütteten nicht mehr am Leben sein konnten, wurde der Abschnitt, um die Ausbreitung des Feuers zu unterbinden, zugemauert.

Bei dem schweren Grubenunglück starben insgesamt 123 Bergleute.

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Feldschlösschen-Brauerei in Werdau

Am 17. November 1879 wurde die Brauerei Feldschlösschen durch Ferdinand Geidel, einem Böttchermeister aus Crimmitschau, am „Roten Berg“ gegründet. Aufgrund des fortwährend steigenden Umsatzes wurde die Brauerei sehr häufig erweitert und erneuert. Das stetige Umsatzwachstum war Folge des guten Rufes, den sich das Werdauer Bier mit der Zeit erworben hatte. In DDR-Zeiten bescheinigte sogar das Zentrallaboratorium die Erzeugnisse als „sehr gut“ bis „ausgezeichnet“, was u.a. auch an der guten Qualität des Wasser lag.

 

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Orgel- und Instrumentenbau in Werdau/Sachsen

Die Wurzeln des Musikinstrumentenbau in Werdau lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Schon 1794 bestand in Werdau die Instrument- und Clavierwerkstätte Beck, die 1808 von Herrn Temper fortgesetzt wurde. Ab 1846 begann Gotthilf Bärmig, ein Schüler des bekannten Orgelbaumeisters Urban Kreutzbach aus Borna, die Produktion von Orgeln und Melodions. 1854 wurde er für seine Arbeit mit der Silbernen Staatsmedaille ausgezeichnet. Viele Orgeln in der näheren Umgebung (Werdaus), so in Lauterbach, Langenhessen, Beiersdorf, Blankenhain, Klingenthal und Schöneck stammen von ihm.

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Auf den Spuren der friedlichen Bewegung in Werdau - Über das Friedensseminar Königswalde

Im Herbst 1989, als der Ulbricht-Honecker-Staat in die Luft flog, fragten mich manche, wie denn das alles so plötzlich gekommen sei. Ich antwortete, diese Eruption hätte eine lange Vorgeschichte, und erinnerte mich an Königswalde." ERICH LOEST in GEO, Januar 1990
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Automobilbau in Sachsen - Über 100 Jahre Erfahrung - Von Horch zu Porsche

„Fast ein Viertel der deutschen Autoproduktion vor dem Krieg stammte aus Sachsen und mit dem majestätischen Horch-Achtzylinder sicherlich auch die schönsten Autos. Diese Tradition ist nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges abgebrochen. Nicht nur die Maschinen mussten das Land verlassen. Auch das Können und Wissen ging mit vielen Köpfen nach Westen. Für eine Region wie Ingolstadt war das ein belebender Vitaminstoß. Im Übrigen nur als Anekdote: Audi gehörte seit der Weltwirtschaftskrise dem sächsischen Staat und insoweit kaufte VW den Automobilstandort Ingolstadt von uns ab.“ Georg Milbradt (Ministerpräsident a.D.): Grußansprache  11. Mai 2004 zur Veranstaltung „100 Jahre Automobilbau in Zwickau“

 

Ära Horch

Emil Hermann Nacke aus Coswig war der allererste Fahrzeugbauer in Sachsen. 1901 produzierte er den ersten Motorwagen namens „Coswiga". Leider war diesem ersten Modell und der Fabrik seines Schöpfers keine Zukunft beschert. Aber schon im Jahr 1902 zog der Ingenieur August Horch mit seinem Automobilunternehmen von Köln nach Reichenbach.

Die von Horch auf der Automobilausstellung in Berlin präsentierten Fahrzeuge glänzten gegenüber seinen Konkurrenten Daimler und galten als technisch fortschrittlicher. Als jedoch der Stadtrat nach zwei Jahren die Erweiterung seiner Produktionshallen verbot, kam er nach Zwickau und ließ am 10. Mai 1904 die „A. Horch & Cie. Motorenwerke AG" in das Zwickauer Handelsregister eintragen und legte damit den Grundstein für den bedeutendsten Industriezweig der Region. Schon damals sahen private Geldgeber gute Entwicklungschancen für die junge Autoindustrie. 1909 kam es jedoch zu einem Streit zwischen August Horch und der kaufmännischen Leitung der Firma der nicht beigelegt werden konnte. So kam es, dass Au­gust Horch (gegen eine Abfindung von 20.000 Reichsmark) und sein Konstrukteur Hermann Lange aus der Firma ausschieden. Noch im selben Jahr gründete Horch eine neue Firma, die „August Horch Automobilwerke Zwickau GmbH". Wegen der Namensgleichheit kam es erneut zu einem Streit und deshalb wurde 1910 „Audi", die lateinische Übersetzung von Horch, die neue Bezeichnung der Firma.

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