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Feldschlösschen-Brauerei in Werdau

Am 17. November 1879 wurde die Brauerei Feldschlösschen durch Ferdinand Geidel, einem Böttchermeister aus Crimmitschau, am „Roten Berg“ gegründet. Aufgrund des fortwährend steigenden Umsatzes wurde die Brauerei sehr häufig erweitert...

Automobilbau in Sachsen - Über 100 Jahre Erfahrung - Von Horch zu Porsche

„Fast ein Viertel der deutschen Autoproduktion vor dem Krieg stammte aus Sachsen und mit dem majestätischen Horch-Achtzylinder sicherlich auch die schönsten Autos. Diese Tradition ist nach dem Ende des Zweiten...

Die Geschichte des Zwickauer Hauptfriedhofes

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte jede der acht Kirchen in Zwickau ihren eigenen Begräbnisplatz. Durch die Pest in den Jahren 1520 bis 1522, verordnete Herzog Johann der II...

Bahnwärter Thiel von Gerhart Hauptmann

Charakterisierung des Bahnwärter Thiel 1887 verfasste der junge Gerhart Hauptmann eine, wie er es selbst bezeichnete, novellistische Studie namens „Bahnwärter Thiel". Der Haupthandlungsträger ist, wie der Buchtitel erahnen lässt, ein Bahnwärter...

Automobilbau in Sachsen - Über 100 Jahre Erfahrung - Von Horch zu Porsche

„Fast ein Viertel der deutschen Autoproduktion vor dem Krieg stammte aus Sachsen und mit dem majestätischen Horch-Achtzylinder sicherlich auch die schönsten Autos. Diese Tradition ist nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges abgebrochen. Nicht nur die Maschinen mussten das Land verlassen. Auch das Können und Wissen ging mit vielen Köpfen nach Westen. Für eine Region wie Ingolstadt war das ein belebender Vitaminstoß. Im Übrigen nur als Anekdote: Audi gehörte seit der Weltwirtschaftskrise dem sächsischen Staat und insoweit kaufte VW den Automobilstandort Ingolstadt von uns ab.“ Georg Milbradt (Ministerpräsident a.D.): Grußansprache  11. Mai 2004 zur Veranstaltung „100 Jahre Automobilbau in Zwickau“

 

Ära Horch

Emil Hermann Nacke aus Coswig war der allererste Fahrzeugbauer in Sachsen. 1901 produzierte er den ersten Motorwagen namens „Coswiga". Leider war diesem ersten Modell und der Fabrik seines Schöpfers keine Zukunft beschert. Aber schon im Jahr 1902 zog der Ingenieur August Horch mit seinem Automobilunternehmen von Köln nach Reichenbach.

Die von Horch auf der Automobilausstellung in Berlin präsentierten Fahrzeuge glänzten gegenüber seinen Konkurrenten Daimler und galten als technisch fortschrittlicher. Als jedoch der Stadtrat nach zwei Jahren die Erweiterung seiner Produktionshallen verbot, kam er nach Zwickau und ließ am 10. Mai 1904 die „A. Horch & Cie. Motorenwerke AG" in das Zwickauer Handelsregister eintragen und legte damit den Grundstein für den bedeutendsten Industriezweig der Region. Schon damals sahen private Geldgeber gute Entwicklungschancen für die junge Autoindustrie. 1909 kam es jedoch zu einem Streit zwischen August Horch und der kaufmännischen Leitung der Firma der nicht beigelegt werden konnte. So kam es, dass Au­gust Horch (gegen eine Abfindung von 20.000 Reichsmark) und sein Konstrukteur Hermann Lange aus der Firma ausschieden. Noch im selben Jahr gründete Horch eine neue Firma, die „August Horch Automobilwerke Zwickau GmbH". Wegen der Namensgleichheit kam es erneut zu einem Streit und deshalb wurde 1910 „Audi", die lateinische Übersetzung von Horch, die neue Bezeichnung der Firma.

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